Aufklärung...
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brauchte der Himmel heute. Viel Sonne war zwar da, aber auch viel Dunst. Von WInd nichts zu spüren. One more 'bastel' day also, da konnten Rudi und Jörg nochmal richtig hinlangen, Trägheitsnavigationssystem, Taupunktspiegel ein- und Turbulenzprobe anbauen.

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Nur ein paar Meter weiter plauderte sich unser Pilot mit Elan durch ein Interview. Seine Darstellung war offenbar einnehmend genug um auch die hardware Künstler kurzzeitig abzulenken.

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war auch angesagt, was die Koordination von Wissenschaft, Entertainment und Kriegskunst betraf. Irgendwie schienen sich deren Anforderungen gegenseitig zu blockieren: da waren die Protagonisten zu aufregenden shots zu motivieren, die Stemme als Messplattform auf "ready to go" zu trimmen und in ihrem Element zu testen und der Luftraum für Übungsbombardements zu reservieren.
Die Diskussionen dauerten bis in die Nacht, dann stand fest: morgen geht's zur Boden-

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nach Uspallata. Der kleine Ort, knapp 60 Luft- aber 160 Strassenkilometer von unserer homebase Plumerillo entfernt, hatte für die "Operation Mendoza" mehr als nur eine entscheidende strategische Bedeutung. Drei Kilometer westlich des Rathauses lag nämlich Uspallata "Altiport", die einzige Landemöglichkeit auf dem Weg zum oder vom Aconcagua. Für jede Stemme-Besatzung war das ein "must see", bevor es - hoffentlich nie - zum "must land" werden konnte. Und für die Filmer war es ein hot spot, der ihre Fantasie zu allen möglichen und unmöglichen Inszenierungen anregte:
Als Hintergrund zu Frage und Antwort Spielchen über Risiken von "Notlandungen", die bei diesem runway Belag ja auch berechtigt waren, zum Beispiel,

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oder als Übungsgelände für eine spektakuläre Aussenlandung.
Fliegerische Aktionen waren für heute allerdings keine geplant. Damit die Truppe aber doch noch Höhenluft in die Lungen bekam, traf man sich auf 2700m an der Puente del Inca, dem Ausgangspunkt für die Besteigung des Cerro Aconcagua.

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Hier durften die Koryphäen nochmal über Wellen, Wolken und Winde erzählen und dabei entspannt in die Kamera lächeln.
Am nächsten Morgen wurde es dann ernst. Klaus war mit Mayor Eduardo Alvarez im Anflug auf Uspallata. Dank militärisch straffer Organisation und Koordination trafen sich tatsächlich alle im entscheidenden Moment an, auf und über runway 18. Die ausgesprochenen und angedeuteten Wünsche von Kameramann Gerald spornten Klaus mal wieder zu Höchstleistungen, will sagen: Tiefstflügen, an. Und lange nachdem sich die Stemme mit einem letzten Überflug in thermisch ergiebigere Regionen verabschiedet hatte, hörte man noch immer das Echo der begeisterten Ausrufe aller Zuschauer: "boa - geil"

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