photos of the week
Am Limit ?
12/09/10 21:44
Was ist das?
Postkartenidylle ?
Kalenderblatt ?
Naturschauspiel ?
Fotokitsch ?
Machen wir eine Abstimmung...
Meine Meinung ?
Nichts von alle dem für mich - ich habe das Foto ja geschossen !
Ich habe die Szene nicht nur gesehen, sondern
auch gespürt:
- im Rücken den frischen Wind
- die warme Sonne auf der Backe
auch gehört:
- das Platschen der sanften Wellen
- das Tropfen des Schmelzwassers
- das penetrante Krächzen der aufgescheuchten Bandurias
Ich habe das Gesamtkunstwerk "Lago Villarino 16Uhr35" erlebt und das hat mehr als nur visuelle Spuren hinterlassen.
Es hat Assoziationen, Erinnerungen, Sehnsüchte aus unbekannten Tiefen hoch gezogen.
Und hat dem Moment meinen Stempel verpasst, mein Copyright vielleicht auch?
Dann also nur noch den Ausschnitt suchen, fokusseren, abdrücken und aller Welt mitteilen, wie toll das ausgesehen hat, wie märchenhaft, paradiesisch, überwältigend..
Wow !
Zwei Tage später sehe ich ein ziemlich banales Landschaftsfoto vor mir auf dem Monitor.
Nichts mehr spüre ich vom Zauber des Augenblicks.
Valentin dagegen ist begeistert. Er beschreibt was er sieht, woran es ihn erinnert, wozu es ihn "enthusmiasiert", wie er sich ausdrückt.
Ein Spezialfall ? Ein Zufall ? Ein Glücksfall ?
Oder einfach der Unterschied im Blick eines Fotografen und eines talentierten Designers/Möbelschreiners?
Ist mein Kitsch also nicht sein Kitsch?
Ist mein Foto also doch keine Postkartenidylle, die ohne "Ihr Lieben, das Wetter ist so toll..." ziemlich nackt und anonym daher kommt?
Que se yo - was weiss ich...
Ich bin da manchmal verunsichert, glaube der Natur mit ihrer dramatischen Schau auf den Leim gegangen zu sein.
Und kann mich dann nicht entscheiden, ob ich Villarino_2705 oder Lago_Faulkner_2718
hochladen oder löschen soll.
Was meint ihr?
Bei den 'photos of the week' könnt ihr dazu einen comment abgeben - solltet ihr eigentlich auch...!
Ach ja: damit das hier auch einen bildenden Anstrich bekommt:
Kitsch: aus der Sicht des Betrachters ein minderwertiger, sehnsuchtsartiger Gefühlsausdruck.
Fast forward...
03/09/10 10:11
Sometimes one has to react - like right now...
When an impulse builds up, an inspiration strikes,
or a snowstorm descends over Siete Lagos..
It happened last week.
First a slow, inconspicuous build-up: rain showers on monday, constant drizzle on tuesday, female rain (you know: the soft, permanent drenching...) on wednesday.
Then it got colder. "Agua-nieve" they call the mess which falls out of deep flying dark clouds here.
Early thursday the flakes were as big as a horses ear - never seen anything like that before.
And then I remembered: claro! - the Santa Rosa storm was preparing its annual show, right on time for the big Tetra (thlon) competition.
Well, the poor 'extremistas' had a terrible time, on the slopes, the mountainbikes (no chains allowed!), in the kayaks through hefty snowsqualls on the lake and finally 16km against the wind in running outfit!
But the day after - INCREIBLE!
Deep blue sky, all white above 3000ft.
Now it's fine to be out there, in there, to enjoy the miracle "Nature".
Getting the almost overwhelming impressions into the camera is an entirely different matter - all blue and white is kind of.. boring.
So forgive me if I played around a little - and let me know what you think..
Promise: next time I'll pick up again where jumped off today - week 28 will be next!
When an impulse builds up, an inspiration strikes,
or a snowstorm descends over Siete Lagos..
It happened last week.
First a slow, inconspicuous build-up: rain showers on monday, constant drizzle on tuesday, female rain (you know: the soft, permanent drenching...) on wednesday.
Then it got colder. "Agua-nieve" they call the mess which falls out of deep flying dark clouds here.
Early thursday the flakes were as big as a horses ear - never seen anything like that before.
And then I remembered: claro! - the Santa Rosa storm was preparing its annual show, right on time for the big Tetra (thlon) competition.
Well, the poor 'extremistas' had a terrible time, on the slopes, the mountainbikes (no chains allowed!), in the kayaks through hefty snowsqualls on the lake and finally 16km against the wind in running outfit!
But the day after - INCREIBLE!
Deep blue sky, all white above 3000ft.
Now it's fine to be out there, in there, to enjoy the miracle "Nature".
Getting the almost overwhelming impressions into the camera is an entirely different matter - all blue and white is kind of.. boring.
So forgive me if I played around a little - and let me know what you think..
Promise: next time I'll pick up again where jumped off today - week 28 will be next!
Hundred years ago...
19/08/10 22:15
war dieser Stil in der Fotografie angesagt. "Pictorialism" wurde er genannt. Ich verwende hier mit Absicht das englische Wort denn die bekanntesten Protagonisten dieser Stilrichtung kamen vor allem aus England und den USA (Alfred Stieglitz, Edward Steichen z.B.)
Damals wandte man verschiedene Tricks an um die Abzüge der (Platten-)Negative näher an Gemälde und damit näher zu "Kunst" zu platzieren.
Mit Photoshop geht das heute natürlich viel einfacher.
Ich kam aber ganz einfach im richtigen Moment mit dem Bus in Buenos Aires an und brauchte die Nikon nur ans Fenster zu halten um alle Aspekte des Pictorialism einzufangen.
Nix Potoshop - nur richtige digitale Entwicklung und hochladen - basta!
Wetterstimmung - Stimmungswetter
17/08/10 16:02
"Reisen bildet". Sagt man.
"Reisen öffnet". Sage ich.
Kaum falle ich in einen Sitz, einen Sessel, der mich in ein paar Stunden ein paar hundert Kilometer weiterbringt ändert sich die Welt, das Leben.
So scheint es mir.
Es gibt plötzlich keine Termine mehr, keine dringenden Punkte auf der "to-do-Liste". Dafür habe ich auf einmal Zeit zu sehen und zu spüren, was um mich herum passiert. Ich meine a l l e s zu sehen und zu spüren, nicht nur das, was der Filter der täglichen Routine noch durchlässt.
Und nachdem der Bus abgefahren, der Flieger gestartet ist, bin ich auch gespannt auf das was ich sehe, bin neugierig.
Offen, eben.
Dann fange ich an mit den spontanen Eindrücken zu spielen, sie in anderem Kontext zu interpretieren, neue Zusammenhänge auszuprobieren. Manchmal schreibe ich dazu auch eine kleine Story oder mache ein paar Fotos.
So wie vor 2 Monaten, als ich mal wieder auf Reisen ging.
Zwanzig Stunden dauert die erste Etappe, die Fahrt von San Martin nach Buenos Aires. Der Liegesitz ist sehr bequem, der Platz drumherum so gross, dass ich Kamera, Bücher und Computer immer zur Hand habe. Meistens schaue ich aber doch zum Fenster hinaus. Tagsüber ist das unendlich viel interessanter als Filme, News, Werbung oder was immer gerade über den Schirm an der Wand neben der Kaffeemaschine flimmert.
Draussen war es grau und ziemlich dunkel.
In mir auch.
Die Lust auf Neues, Unerwartetes, die mich jedes mal befeuert, wenn ich mich aufmache, hatte es diesmal schwer. Ich kam nicht so einfach los von ein paar Fragen und Gefühlen, die ich offen und ungeklärt zurück lassen musste.
Sie drückten die Stimmung und der lustlose Himmel tat nichts um sie zu heben.
Bis ich die Nikon packte, ans Fenster hielt und ein paar mal klickte.
Was sie aufnahm sah irgendwie ganz anders aus als das, was mir meine Augen zeigten, die Bilder waren friedlicher, malerischer, eher melancholisch als deprimierend.
Ich rieb mir die Augen, verglich nochmals das Bild auf dem Monitor mit dem was ich draussen sah. Tatsächlich: das "da draussen" war wirklich pittoresk!
Was war da los?
Verfärbt der Himmel die Stimmung?
Verfärbt die Stimmung den Himmel?
Auf diese Frage wäre ich Zuhause nie gekommen. Jetzt, unterwegs, fand ich sie faszinierend.
"Reisen öffnet" - manchmal auch Fragen.
PS: Es geht wieder weiter mit den photos of the week! Und zwar ziemlich nahtlos. Was heisst, dass ich jetzt nach und nach die Fotos der Wochen 23ff hochladen werde.
Wie immer: die Fotos wurden zwar grösstenteils, aber nicht immer, in der Woche aufgenommen, in der sie auch erscheinen.
Wie immer: es sind die Fotos, die mir in dieser Woche am meisten "bedeuten".
Der Rio de la Plata...
27/05/10 10:23
..ist gar kein Rio! Er ist kein Fluss, sondern einfach eine lange Bucht. Zum Fluss wurde er nur erkoren, weil sich die Länder, deren Küsten die Bucht bilden (Uruguay und Argentinien), damit rühmen wollten am breitesten Fluss der Welt zu liegen.
Okay, das ist meine Sicht der Dinge.
An der Berühmtheit, oder sollte ich sagen: der Bekanntheit? des Rio zweifle ich allerdings nicht. Jeder hat den Namen irgendwann schon mal gehört, auch wenn er nie ein Buch von Karl May in die Hand genommen hat, vielleicht nicht einmal genau weiß, ob dieser "Fluss" nun durch Mexiko, New Mexico oder doch durch irgendein Land in Südamerika rauscht.
Der Name klingt einfach gut, lässt Phantasie aufkommen und Fernweh.
Die Spanier benannten ihr südlichstes und letztes Vizekönigreich in Lateinamerika auch nach ihm. Im Gegensatz zum "Fluss" war es aber nach 34 Jahren wieder verschwunden.
Und damit bin ich endlich wo ich hin wollte.
Im Jahr 1810! Da hatte nämlich die Hauptstadt des "Reiches", Buenos Aires, endgültig genug von Spaniern - und Engländern, die sich nach dem Sieg über Spaniens Flotte bei Trafalgar nun auch in Südamerika einmischten. Sie sagte ¡Basta! und installierte ihre erste eigene Regierung.
Seitdem ist der 25. Mai Argentiniens Nationalfeiertag: el Veinticinco de Mayo.
Das ist nun 200 Jahre her, kein Wunder also, dass der "Bicentenario" zum großen Event in ganz Argentinien gestylt wurde.
Auch San Martin de los Andes feierte, mit großem Einsatz. An diesem Tag wurde mit der Zeremonie des nationalen Stolzes auch die neue Plaza San Martin eingeweiht, mit viel Gerede, Musik und heißer Schokolade für alle.
Soviel historische Bedeutung darf sich auch in den 'Photos of the week' bemerkbar machen: es gibt zwei "Serien" dazu.
Semana Santa...
05/04/10 18:48
.... die heilige Woche. So nennen sie hier die paar Tage um Ostern.
So nennen sie auch die paar Tage um Weihnachten.
In Teilen des spanischen Sprachraums wünscht man sich ein paar glückliche Tage um die beiden Feste sogar mit denselben Worten:
¡Felizes Pascuas!
Und immer mal wieder entsteht eine Diskussion, warum eigentlich der Plural. Es heißt doch auch nicht "Happy Easters”?
Selbst ohne einen kurzen Blick in den Kalender, jeder weiß eigentlich immer welches Fest gerade gemeint ist.
Pascuas liegt einmal im Sommer, das andere Mal im Herbst - hier auf der Südhalbkugel jedenfalls.
Wäre einer total ignorant müsste er hier in San Martin nur auf die ersten Tage nach den Feierlichkeiten warten. Dann wird die Identifikation, der Unterschied der Feste klar:
Im einen Fall kommen die Touristen (Weihnachten), im anderen Fall verschwinden sie.
Auch ohne Wochen-Nummer gibt es also keinen Zweifel, wann die post-festum Fotos geschossen wurden:
der Schönwetter-Strand ist verlassen, das Winter-Museum noch nicht eröffnet.
Der alte Apache
31/03/10 16:42
Er lag mehr als er stand, halbschräg hineingequetscht zwischen die Pfosten einer schmalen Einfahrt. Nach vorne gebeugt ließ er die linke Schulter hängen, was befürchten ließ, dass er jeden Moment zusammen brechen könnte. In seinem abgewetzten Mattschwarz steckte Resignation, vielleicht sogar Depression.
All dies Dunkle hatte meinen Blick angezogen, es bot eine bedrückend harmonische Kombination von Farbe, Stimmung und Objekt. Ich spürte aber auch einen sinistren Unterton. Es lag so eine verborgene Drohung in seinem Aussehen, die meine Phantasie anspornte sich auszumalen, wie er, unsichtbar in dunkler Nacht, durch die Strassen schlich auf der Jagd nach Beute.
Alles nur Tagträume?
Vielleicht, aber offenbar nicht nur meine: zwei Buschauffeure auf dem Weg ins Hotel machten einen respektvollen Bogen um den Alten, hielten immer Augenkontakt um sicherzustellen, dass er sie nicht mit seinem breiten Hinterteil anrempelte oder ihnen die Koffer weg riss.
Was er in seinem Zustand natürlich niemals hätte auch nur versuchen können.
Der alte Apache war schließlich ein schwer angeschlagener Chevy Pickup, Baujahr '66, der gerade auf einer halbambulanten Intensivstation versorgt wurde.
Ich hatte noch das Fotothema der letzten Woche im Kopf und da war mir der lahme Veteran sofort aufgefallen. Gab's da vielleicht noch mehr zu sehen? zu fotografieren?
Und ob!
Die beiden mecanicos zeigten mir stolz die frische Schweißnaht am rechten Längsträger und erzählten von der spannenden (kann ich mir vorstellen!), manchmal aber auch überraschend einfachen, Suche nach Ersatzteilen.
Und sie öffneten mir den Blick auf ihre Do-It-Yourself and Do-It-All - Werkstatt.
Anstatt eine halbe Stunde lang ihre lockere Offenheit zu nutzen und eine 1Giga-Karte mit Ansichten und Eindrücken voll zu schießen hörte ich mir dann ihre Geschichten an!
Mann oh mann - und den Blitz hatte ich auch nicht dabei!
Lesson 1: Nach dem handshake erstmal fotografieren - und danach quatschen!!
Lesson 2: Immer!! - Immer!! den Blitz auf die Kamera stecken - oder wenigstens dabei haben! Immer!
Ob Profis auch dieselben Fehler immer mal wieder machen?
Autoland Argentinien
23/03/10 11:21
Unter dieser Rubrik erschien vor ein paar Wochen eine Fotostrecke in der Süddeutschen Zeitung mit dem Titel " Tanz um den Monolithen". Damit war das Verkehrschaos in Buenos Aires rund um den Obelisk auf der Plaza de la República gemeint, oder besser: die Vehikel mit ihren fahrigen Bewegungen, die dieses Chaos für Besucher irgendwie "spektakulär" machen. Das Stottern im Verkehrsfluss wurde mit dem Stottern der Autos in Verbindung gebracht: von Rostlauben, denen auch mal ein Kotflügel oder ein Scheinwerfer fehlt, wurde berichtet.
Die Schreibe war gehobenes Erstklässler-Niveau (" Stottern tun eben aber auch...." - Bild 14), die Recherche beschränkt.
Buenos Aires ist so repräsentativ für das "Autoland Argentinien" wie Grand Central Station in New York für das "Eisenbahnland USA".
Die Jungs - oder Mädels - hätten mal nach Patagonien kommen sollen um zu sehen, was da ausserhalb der gran ciudad über die schlaglöchrigen rutas der Nation hoppelt.
Auf einem kleinen Umweg zum supermercado bin ich zwei typischen Vertretern begegnet. (ach ja: ein leerer Behälter, Flasche, Eimer,.. auf dem Dach bedeutet hier: for sale - dort übrigens auch!)
Sommerfeste - feste Sommer?
07/02/10 13:52
Der Kalender verspricht, die Touristen beweisen: es ist Sommer in Patagonien.
Jetzt, Anfang Februar, stecken wir mitten in den argentinischen Sommerferien. Das Pueblo ist voll, voll, voll.
Wir haben Krise und das heißt wie überall: die Leute bleiben im Lande, verschieben den Trip nach Paris oder Miami auf ein anderes Mal.
Und davon profitiert San Martin besonders stark.
Die Nachbarstadt Bariloche, mit mehr Sterne-Hotels, einem grösseren See und spektakuläreren Vistas ist der Liebling der Brasileros. Die stecken aber erstens auch in der Krise und zweitens steckt denen noch die "Schweinegrippe Marketing Kampagne" von Buenos Aires in den Knochen.
Sie bleiben also auch zuhause. Was bedeutet, dass man in B'oche ohne Problem ein Zimmer bekommt, hier aber alles voll ist.
Auch die Strassen. Alle paar Stunden kann man auf jedem der fünf Lokalradios das Jammern über den "transito", den Verkehr, hören. Die einzige Einfallstrasse, sie fällt tatsächlich in einer grossen, dreispurigen S-Kurve herunter in die schmale Avenida Koessler, ist stundenlang nur im Kriechgang zu passieren.
Es ist ja auch dauernd und überall was los. Da wollen die Gäste hinaus und hinauf zum Jagen und Fischen, zum Mountainbiking und River-Rafting und zu den Festen ausserhalb, der "Rural" in Junin de los Andes zum Beispiel, der grössten Agro- und Gaucho-Kirmes in der Provinz. Oder sie wollen herein, zur Fiesta Cultural, zur Che Guevara Ausstellung, dem San Martin Triathlon oder zum Defilé und den Parties zum 112. Geburtstag der Stadt. Nichts kann sie von all dem abhalten.
Nicht mal der Sommer, obwohl der heuer echt speziell ist.
Hätte Mark Twain in Cordoba, Rosario oder einer anderen Stadt in der Mitte oder an der Ostküste Argentiniens gelebt, er wäre mit seinen berühmten Spruch über den Winter sicher auf unser "San ...." los und nicht auf das berühmtere in Kalifornien:
" Der kälteste Winter, den ich je erlebte, war ein Sommer in San Francisco".
Tage mit Wind, Sturm, Wolkenfetzen, Regenschauern, nachts unter zehn, tags kaum über 15 Grad, dazwischen Blau und Heiß in homöopathischen Dosen. Das bringt sogar die abgehärteten Einheimischen zum Improvisieren.
Im Triathlon mussten sie die 10km Kanustrecke durch 15km Trekking ersetzen, da sich der See zu wild und kalt gab.
Das grosse Aire Libre de Música Clásica auf der driving range des Golfclubs, letztes Jahr ein spektakuläres Ereignis, stutzten sie so brutal zusammen, dass ich mir lieber zuhause eine CD reinschiebe und Glühwein trinke.
Ok, ein Espresso tut's auch - aber die Heizung muss dann schon laufen.
Klingt alles übertrieben?
Von wegen - mit Photoshop kriegt man das so nicht hin (und das Aufnahmedatum kann ich damit auch nicht "frisieren"!):
Mehr dazu demnächst auch in den photos of the week, wo ich bis jetzt ja vor allem die Hunderstel Sekunden mit Sonnenschein eingefangen habe.
PS: mit Wolfsview II geht's vorwärts. Die Design-Versuche konvergieren langsam aber sicher auf eine Version, die ein bisschen mehr ist als nur ein akzeptabler Kompromiss.
Ein Datum für den Launch will ich nicht versprechen, dass ich rechtzeitig Alarm schlage schon.
Bis dahin könnt Ihr die Kommentare nur via email (link in der Fussleiste) abgeben, da der Provider dieses Dienstes in das kommerzielle Lager abgedriftet ist und nur noch unnötig komplexe Lösungen anbietet, die mir zu teuer sind.
Eins und Zwei und Zwischenschritt...
24/01/10 20:29
....so hiess das damals
in der Tanzstunde.
Zwei Schritte aus der Routine und dann eine Bewegung, ein 'move', zur Überbrückung einiger Takte, eine eingeplante Improvisation, bevor der Rhythmus wieder aufgenommen wird.
So eine Dribbelei gibt's jetzt bei den photos of the week, ja eigentlich auf vielen Kanälen von WolfsView. Der alte Rhythmus ist gebrochen, der neue noch nicht etabliert. Vom einen zum anderen führt der Zwischenschritt.
Es geht also weiter mit den photos of the week
Dafür sprechen die gezählten Klicks auf den Weitermachen-Knopf.
Dafür sprechen aber noch mehr die persönlichen Antworten, die ich via "comments" und privater email bekommen habe.
Qualität vor Quantität - einmal mehr!
Vor allem diese Bemerkungen lieferten die Motivation und Überzeugung die Fotos, die ich ja sowieso schiesse, auch weiterhin für WolfsView zurecht zu schneidern.
Es gab da welche, die klangen fast wie ein coming-out:
"...bin auch ein stiller Besucher Deines Blogs....., bitte weitermachen.."
Andere machten sogar ein bisschen Druck, auch mit Argumenten (muchas gracias!)
"...,Du musst (!) weiter schreiben...."
"..., dass Du dank der Fotografie die Welt auch in Bildern siehst, sodass Deine Texte farbiger werden." (leicht gekürzt)
Es ist wie so oft: die direkte persönliche Ansprache macht Eindruck, erzeugt Wirkung. Selbst eine mächtige Überzahl anonymer Stimmen fühlt sich dagegen lauwarm an.
Jetzt hoffe ich, dass bei den photos of the week auch jedes einzelne Bild, jede (Wochen-) Seite und das gelegentliche Geschichtchen meine Sicht -Wolf's View eben - vermittelt und nicht (nur) die Sammlung, das Archiv aller Fotos.
Übrigens: die kommende Version von WV wird das Kommentieren einfacher, direkter und für alle transparenter machen. Dann dürfen sich durchaus auch mal kleine Diskusionen entwickeln.
Zwei Schritte aus der Routine und dann eine Bewegung, ein 'move', zur Überbrückung einiger Takte, eine eingeplante Improvisation, bevor der Rhythmus wieder aufgenommen wird.
So eine Dribbelei gibt's jetzt bei den photos of the week, ja eigentlich auf vielen Kanälen von WolfsView. Der alte Rhythmus ist gebrochen, der neue noch nicht etabliert. Vom einen zum anderen führt der Zwischenschritt.
Es geht also weiter mit den photos of the week
Dafür sprechen die gezählten Klicks auf den Weitermachen-Knopf.
Dafür sprechen aber noch mehr die persönlichen Antworten, die ich via "comments" und privater email bekommen habe.
Qualität vor Quantität - einmal mehr!
Vor allem diese Bemerkungen lieferten die Motivation und Überzeugung die Fotos, die ich ja sowieso schiesse, auch weiterhin für WolfsView zurecht zu schneidern.
Es gab da welche, die klangen fast wie ein coming-out:
"...bin auch ein stiller Besucher Deines Blogs....., bitte weitermachen.."
Andere machten sogar ein bisschen Druck, auch mit Argumenten (muchas gracias!)
"...,Du musst (!) weiter schreiben...."
"..., dass Du dank der Fotografie die Welt auch in Bildern siehst, sodass Deine Texte farbiger werden." (leicht gekürzt)
Es ist wie so oft: die direkte persönliche Ansprache macht Eindruck, erzeugt Wirkung. Selbst eine mächtige Überzahl anonymer Stimmen fühlt sich dagegen lauwarm an.
Jetzt hoffe ich, dass bei den photos of the week auch jedes einzelne Bild, jede (Wochen-) Seite und das gelegentliche Geschichtchen meine Sicht -Wolf's View eben - vermittelt und nicht (nur) die Sammlung, das Archiv aller Fotos.
Übrigens: die kommende Version von WV wird das Kommentieren einfacher, direkter und für alle transparenter machen. Dann dürfen sich durchaus auch mal kleine Diskusionen entwickeln.
Freunde, das wars !
01/12/09 14:11
...so beginnen oft die letzten Sätze, die bye-bye's nach der Party, dem Fest oder Konzert.
Wenn ich diese Worte hier benutze, in einem Eintrag der Kategorie "Photos of the week", der üblicherweise ankündigt, dass ich neue Fotos hoch geladen habe, dann kann das eigentlich nur bedeuten, dass es nichts mehr Neues zu sehen geben wird. Insbesondere dann wenn die letzten Fotos schon fast 7 Wochen alt sind.
So "schlimm" muss es nicht kommen.
Der Aussetzer hatte nämlich nichts mit einer Lähmung meines Auslösefingers zu tun oder mit einer möglicherweise umfassenderen Störung meines psycho-physischen Systems. Auch meine antike (nach digitaler Zeitrechnung) Kamera, die gute alte D70, funktioniert noch einwandfrei.
Es ist einfach so, dass meine Gedanken mehr und mehr um das Nachfolgemodell vom gegenwärtigen "Wolfsview" - Setup kreisen. Und mit all dem was momentan noch so auf der to-do Liste steht bleibt da nicht mehr viel Energie für "den alten Senf".
Macht ja nichts, sage ich mir, es gab ja kaum Resonanz, weder in den "comments" noch in emails. Gross wird da die Enttäuschung wohl nicht sein.
Ein podcast aus einem ganz anderen Bereich hat mich dann plötzlich verunsichert: ich könnte mich da täuschen! Vielleicht gibt es doch mehr als nur ein paar "stille Geniesser" von photos of the week.
Und prompt kam dann - rein zufällig (wenn's sowas überhaupt gibt) - von einem alten Freund eine kurze Frage nach der nächsten Rate von photos... (Danke Charly!)
Das hat natürlich das Motivationsniveau wieder etwas gehoben.
Ich brauche aber noch zusätzlichen Schub um aus dem Knick zu kommen.
Und Ihr, Freunde, könnt diesen Schub liefern!
Wie ?
Ganz einfach: JETZT - JETZT - JETZT und HIER - HIER - HIER klicken
und damit für mehr photos of the week stimmen ! Als Belohnung gibt's den direkten link auf das letzte, jüngste, neueste Foto der Woche...;-)
Das ist alles!
Wer seinem Klick mehr Gewicht geben will: unter "comments" einen Kommentar, eine Bemerkung abliefern - wäre super, Wünsche und Kritiken werden berücksichtigt.
Wenn ich bis zum 2. Advent (13.Dez.) mindestens 30 Go's (da bin ich mal ganz bescheiden)bekomme geht's weiter mit den potw auf Wolfsview!
Also: KLICKEN!!! JETZT !!!!
PS: auch bei diesem Eintrag unter photos of the week gibt's natürlich einen link zu jüngsten Fotos, als letzte Stimulanz sozusagen.
Aufholjagd
04/10/09 21:19
Die Wochen flogen und fliegen vorbei, da komme ich
kaum nach mit dem Hinterherhecheln.
Zuerst war ich mal wieder auf Reisen..
....und dann ziemlich busy.
Nee - nicht beim Kaffeekränzchen, auch nicht beim Backen, sondern beim Fotografieren.
Kein Wunder, dass es da mit blog und photos of the week nicht weiter ging.
Und jetzt, in einer kurzen Verschnaufpause, komme ich fast ausser Atem, weil ich mal schnell ein paar Wochen mit Fotos nachfüllen muss.
Die Stories dazu gibt's dann später..
vielleicht..
Zuerst war ich mal wieder auf Reisen..
....und dann ziemlich busy.
Nee - nicht beim Kaffeekränzchen, auch nicht beim Backen, sondern beim Fotografieren.
Kein Wunder, dass es da mit blog und photos of the week nicht weiter ging.
Und jetzt, in einer kurzen Verschnaufpause, komme ich fast ausser Atem, weil ich mal schnell ein paar Wochen mit Fotos nachfüllen muss.
Die Stories dazu gibt's dann später..
vielleicht..
The sky is alive..
26/07/09 11:19
... that's nothing new.
Usually it lives a rather slow and quiet life. That's what most people think, when they take the time and observe it on any given day.
As pilot, especially as soaring pilot, one lives in the sky, lives with the sky.
And there are times when one wishes that this very sky should move on with his life, get going, live a littler faster, please - for example, when the sun takes forever to reappear from behind a thick cirrus shelf, when it takes her ages to reignite the thermals again.
And there are times when one wishes that this very sky ought to stop its show, pause its movie, leave everything as it is - until one has reached final glide altitude in that last updraft of the evening, the last wave before the front moves through.
But what one really wants is a little monitor, a secret page on the Nav-computer or the PDA, where one can put the motion picture called "sky" in fast forward and find out what the atmosphere has planned for the next 15 , 30 minutes.
Oh, a perfidious influx of cold air at low levels, killing all thermals in no time...
Ah, a slight change in windspeed and -direction leading first to the collapse of the wave system, and then to its reappearance in a different location....
More often than not we'd be surprised about all that can happen in no time - or all that's going to stay unchanged "forever"
Well, here's a movie of only 23 seconds on what does and does not happen in.....
...well, in how much real time?
What's your guess - first, spontaneous guess?
Tell me!
Usually it lives a rather slow and quiet life. That's what most people think, when they take the time and observe it on any given day.
As pilot, especially as soaring pilot, one lives in the sky, lives with the sky.
And there are times when one wishes that this very sky should move on with his life, get going, live a littler faster, please - for example, when the sun takes forever to reappear from behind a thick cirrus shelf, when it takes her ages to reignite the thermals again.
And there are times when one wishes that this very sky ought to stop its show, pause its movie, leave everything as it is - until one has reached final glide altitude in that last updraft of the evening, the last wave before the front moves through.
But what one really wants is a little monitor, a secret page on the Nav-computer or the PDA, where one can put the motion picture called "sky" in fast forward and find out what the atmosphere has planned for the next 15 , 30 minutes.
Oh, a perfidious influx of cold air at low levels, killing all thermals in no time...
Ah, a slight change in windspeed and -direction leading first to the collapse of the wave system, and then to its reappearance in a different location....
More often than not we'd be surprised about all that can happen in no time - or all that's going to stay unchanged "forever"
Well, here's a movie of only 23 seconds on what does and does not happen in.....
...well, in how much real time?
What's your guess - first, spontaneous guess?
Tell me!
The Southern Cross..
29/06/09 11:18
is for the stargazers on the southern part of the
globe what the Big Dipper is for their colleagues
north of the equator: the most famous constellation.
It is, however, more difficult to identify, it reveals the characteristic pole of the celestial hemisphere only to the curious, insisting observer. In that sense it is a typical constellation: "a group of celestial bodies (usually stars) that, to an individual observer, appear to form a pattern in the sky or appear visibly related to each other". (thanks, wiki...)
Keywords here are, obviously, ".., to an individual observer, appear to form...or appear visibly related..."
Thanks to this definition, I eventually understood, why I occasionally use this term "constellation" when trying to explain how something unexpected like sudden insight came to pass. It's nothing more than me, individually, seeing a particular combination of factors and their relation in the cause or outcome of an action, an event.
As, for example, the one about four months ago, when Carlos told me one morning that he'd like to have a video shot to advertise his Book-Cafe in the local movie theater. Didn't I own a camera? Perhaps I would want to shoot the piece?
Ah, the Southern Cross! Carlos as the pointing star Alpha Centauri, Truji, Curri and Brian as the stars of the Cross itself, all "constellated" in a way to point towards my Sony and me.
It took its time until we had identified this pattern in the nebulae of sparkling ideas, in the cluster of a thousand possibilities. Two evenings of wild brainstorming created the plot and a script, four weeks produced a raw tape, two more weeks and we had a first version of "Cinco Sentidos - the video".
All in all the "Making of..." took two months.
Now, we're waiting for the theater-admininstration to put it in action, here, in San Martin.
You, out there, can watch it here....
It is, however, more difficult to identify, it reveals the characteristic pole of the celestial hemisphere only to the curious, insisting observer. In that sense it is a typical constellation: "a group of celestial bodies (usually stars) that, to an individual observer, appear to form a pattern in the sky or appear visibly related to each other". (thanks, wiki...)
Keywords here are, obviously, ".., to an individual observer, appear to form...or appear visibly related..."
Thanks to this definition, I eventually understood, why I occasionally use this term "constellation" when trying to explain how something unexpected like sudden insight came to pass. It's nothing more than me, individually, seeing a particular combination of factors and their relation in the cause or outcome of an action, an event.
As, for example, the one about four months ago, when Carlos told me one morning that he'd like to have a video shot to advertise his Book-Cafe in the local movie theater. Didn't I own a camera? Perhaps I would want to shoot the piece?
Ah, the Southern Cross! Carlos as the pointing star Alpha Centauri, Truji, Curri and Brian as the stars of the Cross itself, all "constellated" in a way to point towards my Sony and me.
It took its time until we had identified this pattern in the nebulae of sparkling ideas, in the cluster of a thousand possibilities. Two evenings of wild brainstorming created the plot and a script, four weeks produced a raw tape, two more weeks and we had a first version of "Cinco Sentidos - the video".
All in all the "Making of..." took two months.
Now, we're waiting for the theater-admininstration to put it in action, here, in San Martin.
You, out there, can watch it here....
Zurück zu Film und Chemie ?
21/06/09 21:19
Vergiss' es!
Jedenfalls für die Art von Fotografie wie sie hier in den Photos of the week erscheint.
Heute ist mir das mal wieder klar geworden. Schaut Euch mal das Foto vom Panadero an (der fünf Fuss- und 2 Bike-Minuten von meiner Residenz, dem Bärenhaus, entfernt, alles an Brot und Plunder anbietet, was ich so brauche):
Das ist kein Superfoto. Es taucht hier auf, weil ich total überrascht war, wie das digitale Wunderteam - und damit meine ich Camera und Computer - mit dem brutalen Kontrast fertig wird.
Knallharte Frühwinter-Spätnachmittagssonne voll durch's Schaufenster - oh Mann, habe ich gedacht, was das wohl wird???
*** Nur so nebenbei: weil mein Standardobjektiv den Geist aufgegeben hat kam das manuellste meiner Oldtimer-Objektive zum Einsatz (aus purer Gaudi!) - das 28mm 3.5 PC Shift-Objektiv! Mit BlendenVORWAHL und Handfokussierung. ***
Nach dem download und einer Kurzmassage im Photoshop kam es dann so heraus!
Erstaunlich! Wo es doch immer heisst Film habe den grösseren Kontrast/Belichtungsspielraum. Und ich mit einem Digi-Oldtimer unterwegs bin (der D70).
Ok, wenn man mit allen Tricks der Chemie dahinter geht, dann kann man auch heute noch aus manchem Film mehr Dynamik herausholen als aus den meisten digi-Chips.
Bis ich in den Kreisen ausstelle, wo das notwendig wird, haben aber wahrscheinlich die Sensoren endgültig aufgeholt.
Jedenfalls für die Art von Fotografie wie sie hier in den Photos of the week erscheint.
Heute ist mir das mal wieder klar geworden. Schaut Euch mal das Foto vom Panadero an (der fünf Fuss- und 2 Bike-Minuten von meiner Residenz, dem Bärenhaus, entfernt, alles an Brot und Plunder anbietet, was ich so brauche):
Das ist kein Superfoto. Es taucht hier auf, weil ich total überrascht war, wie das digitale Wunderteam - und damit meine ich Camera und Computer - mit dem brutalen Kontrast fertig wird.
Knallharte Frühwinter-Spätnachmittagssonne voll durch's Schaufenster - oh Mann, habe ich gedacht, was das wohl wird???
*** Nur so nebenbei: weil mein Standardobjektiv den Geist aufgegeben hat kam das manuellste meiner Oldtimer-Objektive zum Einsatz (aus purer Gaudi!) - das 28mm 3.5 PC Shift-Objektiv! Mit BlendenVORWAHL und Handfokussierung. ***
Nach dem download und einer Kurzmassage im Photoshop kam es dann so heraus!
Erstaunlich! Wo es doch immer heisst Film habe den grösseren Kontrast/Belichtungsspielraum. Und ich mit einem Digi-Oldtimer unterwegs bin (der D70).
Ok, wenn man mit allen Tricks der Chemie dahinter geht, dann kann man auch heute noch aus manchem Film mehr Dynamik herausholen als aus den meisten digi-Chips.
Bis ich in den Kreisen ausstelle, wo das notwendig wird, haben aber wahrscheinlich die Sensoren endgültig aufgeholt.
Back to film and fumes?
21/06/09 11:19
No way, Josay...
At least not for the photography I put here on "Photos of the Week".
I realized that today, once more! Just look at the photo of the panadero (he's the one who takes care of all my needs in breads and cookies, just 5 minutes by foot, 2 minutes on bike from the Baerenhaus...)
That photo is no masterpiece. It shows up in PotW simply because I was so ab-so-lu-te-ly amazed how well the digital dream-team of camera and computer managed the brutal contrast of direct sunlight and stark shadow.
Early winter - late afternoon sun, full power straight thru the window - man oh man, I thought, I hope it doesn't fry the chip.
*** ah - and as an aside: since my standard lens went finally south a couple of weeks ago, I used the ultimate manual lens in my arsenal, a 28mm f3.5 PC shift lens, with manual aperture preset and precise manual focus. And good old center-weighted metering. ***
A quick massage in photoshop was all it took.
Quite stunning. And rather unexpected, given the expert's statement that the biggest drawback of digital capture compared to good old film is its smaller dynamic range, its restricted latitude of exposure. And I can't claim to use the most modern sensor technology either - with my 'ancient' D70.
Ok, if one applies all the tricks of photo-chemistry in the fume-room, one or two stops of extra range can still be pulled from some films.
By the time my photography will show up in venues where that matters, I bet the chips have pulled even.
At least not for the photography I put here on "Photos of the Week".
I realized that today, once more! Just look at the photo of the panadero (he's the one who takes care of all my needs in breads and cookies, just 5 minutes by foot, 2 minutes on bike from the Baerenhaus...)
That photo is no masterpiece. It shows up in PotW simply because I was so ab-so-lu-te-ly amazed how well the digital dream-team of camera and computer managed the brutal contrast of direct sunlight and stark shadow.
Early winter - late afternoon sun, full power straight thru the window - man oh man, I thought, I hope it doesn't fry the chip.
*** ah - and as an aside: since my standard lens went finally south a couple of weeks ago, I used the ultimate manual lens in my arsenal, a 28mm f3.5 PC shift lens, with manual aperture preset and precise manual focus. And good old center-weighted metering. ***
A quick massage in photoshop was all it took.
Quite stunning. And rather unexpected, given the expert's statement that the biggest drawback of digital capture compared to good old film is its smaller dynamic range, its restricted latitude of exposure. And I can't claim to use the most modern sensor technology either - with my 'ancient' D70.
Ok, if one applies all the tricks of photo-chemistry in the fume-room, one or two stops of extra range can still be pulled from some films.
By the time my photography will show up in venues where that matters, I bet the chips have pulled even.
Die Innenwelt der Aussenwelt..
14/06/09 22:07
..dabei lasse ich es. Kein doppeltes Insichdrehen wie
bei Schreiber Handke (von dem ich einiges sehr
schätze, nur so nebenbei..)
Hier spreche ich vom dem, was sich sonntagnachmittags in einer Stadt nahe dem politischen Zentrum der Provinz abspielt. Ich sage "politisches" Zentrum, weil die Hauptstadt Neuquen der Provinz Neuquen, zu der auch San Martin de los Andes gehört, ganz am Rand der Provinz liegt. Zusammen mit der Nachbarstadt Cipolletti aber etwa 75% der Bevölkerung stellt.
Ungefähr so wie Nämberch und Färdd in Franken (für die Insider)
Freunde hatten mich eingeladen zu einer "Feria", die sie in regelmäßigen Abständen in Färdd - also in Cipolletti - organisieren. Die "Feria" (Messe), die sie meinen, ist eine Mischung aus yard sale und art sale.
Besser kann ich's nicht beschreiben. Floh- und Kunstmarkt? Na ja, klingt auf jeden Fall viel holpriger.
Ich war also viele Stunden in einer alten Bodega und ein paar Stunden draußen auf der Strasse.
Hier spreche ich vom dem, was sich sonntagnachmittags in einer Stadt nahe dem politischen Zentrum der Provinz abspielt. Ich sage "politisches" Zentrum, weil die Hauptstadt Neuquen der Provinz Neuquen, zu der auch San Martin de los Andes gehört, ganz am Rand der Provinz liegt. Zusammen mit der Nachbarstadt Cipolletti aber etwa 75% der Bevölkerung stellt.
Ungefähr so wie Nämberch und Färdd in Franken (für die Insider)
Freunde hatten mich eingeladen zu einer "Feria", die sie in regelmäßigen Abständen in Färdd - also in Cipolletti - organisieren. Die "Feria" (Messe), die sie meinen, ist eine Mischung aus yard sale und art sale.
Besser kann ich's nicht beschreiben. Floh- und Kunstmarkt? Na ja, klingt auf jeden Fall viel holpriger.
Ich war also viele Stunden in einer alten Bodega und ein paar Stunden draußen auf der Strasse.
Helden
19/04/09 22:09
Helden - wir sind alle Helden, in den Augen, der
Meinung von irgendjemand, irgendwo, irgendwann.
Kein Grund zur Aufregung.
Ein Denkmal wird ja nicht jedem von uns gesetzt.
Der gehobene Kontext fehlt meist für eine gemeißelte, gegossene oder anderweitig monumentalisierte Anerkennung.
Zum Glück!
Erstens kann so ein Kon-text nämlich ganz unerwartet und schnell zum Kontrovers-text werden, durch die zeitgemäß angesagte Sicht aus einer anderen Perspektive, zum Beispiel.
Und zweitens muss ja nicht jeder Stadtrundgang zu einem Statuen-Slalom werden.
Wie ich auf dieses Heldenzeug komme?
Nicht weil ich mich bei acht Stunden Spontan-Spaziergang durch Buenos Aires, ohne Stadtplan, ohne Führer und ohne GPS, nur an Monumenten hätte orientieren können.
Sondern weil ich dabei immer mal wieder eine Heldenbegegnung a la surprise hatte.
Je nach Blickwinkel von ganz unterschiedlicher Qualität.
Kein Grund zur Aufregung.
Ein Denkmal wird ja nicht jedem von uns gesetzt.
Der gehobene Kontext fehlt meist für eine gemeißelte, gegossene oder anderweitig monumentalisierte Anerkennung.
Zum Glück!
Erstens kann so ein Kon-text nämlich ganz unerwartet und schnell zum Kontrovers-text werden, durch die zeitgemäß angesagte Sicht aus einer anderen Perspektive, zum Beispiel.
Und zweitens muss ja nicht jeder Stadtrundgang zu einem Statuen-Slalom werden.
Wie ich auf dieses Heldenzeug komme?
Nicht weil ich mich bei acht Stunden Spontan-Spaziergang durch Buenos Aires, ohne Stadtplan, ohne Führer und ohne GPS, nur an Monumenten hätte orientieren können.
Sondern weil ich dabei immer mal wieder eine Heldenbegegnung a la surprise hatte.
Je nach Blickwinkel von ganz unterschiedlicher Qualität.
Heroes
19/04/09 11:17
We're all heroes, in the eyes, the opinion of
somebody, somewhere, sometime.
No need to get excited.
After all hardly anyone of us is honoured by a monument, cut in stone, in bronze, or marble. There is no appropriate societal context for that quality of public appreciation.
Fortunately, there isn't!
Firstly, because such a context could turn rapidly and entirely unexpectedly into a "controversialtext" when the contemporary perspective changes its viewing angle.
And secondly, not every city-walk has to be a slalom around statues.
Why am I getting into this heroe-stuff?
Not because I would have been able to navigate through Buenos Aires without any use of city maps, guide books or GPS assistants, soley by relying on statues.
But rather because every now and then I'd experience an encounter with heroes a la surprise.
Encounters, depending on point of view, of rather diverse quality.
No need to get excited.
After all hardly anyone of us is honoured by a monument, cut in stone, in bronze, or marble. There is no appropriate societal context for that quality of public appreciation.
Fortunately, there isn't!
Firstly, because such a context could turn rapidly and entirely unexpectedly into a "controversialtext" when the contemporary perspective changes its viewing angle.
And secondly, not every city-walk has to be a slalom around statues.
Why am I getting into this heroe-stuff?
Not because I would have been able to navigate through Buenos Aires without any use of city maps, guide books or GPS assistants, soley by relying on statues.
But rather because every now and then I'd experience an encounter with heroes a la surprise.
Encounters, depending on point of view, of rather diverse quality.
40 degrees North
14/04/09 11:16
It took me about 20 hours from late summer to late
winter.
And equally as long from 40º South to 40º North.
I noticed, with a healthy dose of surprise, that Boulder, Colorado, lies almost exactly as far from the equator as San Martin de los Andes. On the other side, however. Consequently, a trip from SMA to BDR brings me in about 40 hours from summer to winter. And although I travelled at the end of the season, the difference was rather harsh. Dry and hot in the lower Patagonian Andes, eight inches of new snow and barely above freezing in the foothills of the Rockies.
But this wasn't the only difference, as a glimpse through the viewfinder reveals..
.
And equally as long from 40º South to 40º North.
I noticed, with a healthy dose of surprise, that Boulder, Colorado, lies almost exactly as far from the equator as San Martin de los Andes. On the other side, however. Consequently, a trip from SMA to BDR brings me in about 40 hours from summer to winter. And although I travelled at the end of the season, the difference was rather harsh. Dry and hot in the lower Patagonian Andes, eight inches of new snow and barely above freezing in the foothills of the Rockies.
But this wasn't the only difference, as a glimpse through the viewfinder reveals..
.
40 Grad Nord
13/04/09 09:52
Vom Spätsommer in den Spätwinter habe ich etwa 20
Stunden gebraucht.
Genauso lang hat es gedauert um von 40 Grad Süd nach 40 Grad Nord zu kommen.
Wie ich mit Überraschung festgestellt habe liegt Boulder, Colorado, ebenso weit weg vom Äquator wie San Martin de los Andes. Einfach auf der anderen Seite. Ein Trip von SMA nach BDR bringt mich also über Nacht (gut: über zwei Nächte, wenn man die Anfahrt nach Buenos Aires dazu rechnet) vom Sommer in den Winter.
Und obwohl ich mich am Ende dieser Jahreszeiten auf den Weg gemacht habe, war der Unterschied noch ziemlich krass: trocken und heiss am Fuss der Anden, 8 inches of new snow und knapp über Null an den Foothills der Rockies
Das war aber nicht der einzige Unterschied, wie der Blick durch den Sucher zeigt...
Genauso lang hat es gedauert um von 40 Grad Süd nach 40 Grad Nord zu kommen.
Wie ich mit Überraschung festgestellt habe liegt Boulder, Colorado, ebenso weit weg vom Äquator wie San Martin de los Andes. Einfach auf der anderen Seite. Ein Trip von SMA nach BDR bringt mich also über Nacht (gut: über zwei Nächte, wenn man die Anfahrt nach Buenos Aires dazu rechnet) vom Sommer in den Winter.
Und obwohl ich mich am Ende dieser Jahreszeiten auf den Weg gemacht habe, war der Unterschied noch ziemlich krass: trocken und heiss am Fuss der Anden, 8 inches of new snow und knapp über Null an den Foothills der Rockies
Das war aber nicht der einzige Unterschied, wie der Blick durch den Sucher zeigt...
back ....
03/04/09 09:42
...in business! - was soviel heisst wie: "alles
cool", oder: "no worries, mate" (O-Ton von Colin,
meinem Freund in Boulder, mit Sidney-Nostalgie)
...in busi-ness! - was soviel heisst wie: "wieder zurück im Strudel der Aktivitäten"
Entgegen meinen Erwartungen, oder besser: Befürchtungen, kamen auf meinen Hilferuf an die RapidWeaver-cracks doch Ratschläge, die mich der Lösung meines upload Problems näher brachten.
Ja es kam unerwartet viel mehr: Nik, der support-Guru von RealMacsoftware, schickte mir die Registriernummer für ein kostenloses update auf die neueste Version von RW!
"Probier' mal dies und das; eigentlich unterstützen wir diese alte Version nicht mehr, deswegen hier die Nummer für ein sequenzielles update auf die jüngste Version.."
Wow! Das nenne ich Kundendienst!
Nun war es interessanterweise nicht (ausschliesslich) ein Problem von V 3.5, wie ich per Zufall hinterher herausfand. Ein plugin, das ich praktisch auf jeder Seite verwende, fraß sich an den Fotos so voll, dass die Datenmenge den Export und upload schlicht und einfach erstickte.
Eine Hacker-Nachtschicht später ist meine website nur noch halb so fett - bei gleicher Foto-Qualität!
Und die neue Version läuft zudem noch viel stabiler.
Soviel zum "back in business".
Mit der Lösung des Problems kommt die "busi-ness back". Die Fotos auswählen, zurecht basteln, einbinden, uploaden - das ist Routine.
Momentan bin ich aber in Boulder, Colorado, eben bei meinem Freund Colin. Und dort, mit ihm und den anderen Freunden und Bekannten, ist dauernd was los, drehen sich die Zeiger schneller. Und was sonst perfekt in den routinierten Tagesablauf passt, muss jetzt in Overdrive geschaltet werden.
Oder besser: auch die neueste Version der Routine muss ich runterladen und installieren.
Zwei Fotos aus der Übergangsphase in den Photos of the week - man merkt, es wird leicht stürmisch!
More later - wie man hier anstelle von "Hasta luego" sagt.
...in busi-ness! - was soviel heisst wie: "wieder zurück im Strudel der Aktivitäten"
Entgegen meinen Erwartungen, oder besser: Befürchtungen, kamen auf meinen Hilferuf an die RapidWeaver-cracks doch Ratschläge, die mich der Lösung meines upload Problems näher brachten.
Ja es kam unerwartet viel mehr: Nik, der support-Guru von RealMacsoftware, schickte mir die Registriernummer für ein kostenloses update auf die neueste Version von RW!
"Probier' mal dies und das; eigentlich unterstützen wir diese alte Version nicht mehr, deswegen hier die Nummer für ein sequenzielles update auf die jüngste Version.."
Wow! Das nenne ich Kundendienst!
Nun war es interessanterweise nicht (ausschliesslich) ein Problem von V 3.5, wie ich per Zufall hinterher herausfand. Ein plugin, das ich praktisch auf jeder Seite verwende, fraß sich an den Fotos so voll, dass die Datenmenge den Export und upload schlicht und einfach erstickte.
Eine Hacker-Nachtschicht später ist meine website nur noch halb so fett - bei gleicher Foto-Qualität!
Und die neue Version läuft zudem noch viel stabiler.
Soviel zum "back in business".
Mit der Lösung des Problems kommt die "busi-ness back". Die Fotos auswählen, zurecht basteln, einbinden, uploaden - das ist Routine.
Momentan bin ich aber in Boulder, Colorado, eben bei meinem Freund Colin. Und dort, mit ihm und den anderen Freunden und Bekannten, ist dauernd was los, drehen sich die Zeiger schneller. Und was sonst perfekt in den routinierten Tagesablauf passt, muss jetzt in Overdrive geschaltet werden.
Oder besser: auch die neueste Version der Routine muss ich runterladen und installieren.
Zwei Fotos aus der Übergangsphase in den Photos of the week - man merkt, es wird leicht stürmisch!
More later - wie man hier anstelle von "Hasta luego" sagt.
Schwierigkeiten, trouble, problemos...
24/03/09 14:13
die photos der Woche 12 sind
online - allerdings erst nach Stunden
frustrierender export - und upload Anstrengung.
Die software, die ich für das Erstellen von
Wolfsview verwende (RapidWeaver), scheint echt
und ernsthaft widerspenstig zu werden, sobald
man auf über 80 Seiten und mehr als 200Mb kommt.
Das ist ärgerlich. Ich versuche mich noch in den
relevanten Foren schlau zu machen, habe aber
keine grosse Hoffnung auf nachhaltige Lösungen.
Andrerseits liefert dies aber auch den letzten Anstoss zum Umbau der website. Das bedeutet den Umstieg auf andere blog software (wahrscheinlich wordpress) - Geduld ist daher angesagt, denn es kann Wochen dauern, bis ich da alles wieder im Griff habe (es sei denn es melden sich hilfreiche Engel, die wordpress, oä .. Kompetenz haben).
Zwischendurch versuche ich wolfsview einigermassen aktuell zu halten - auch wenn das bedeuten kann, dass alte Inhalte verschwinden (wie z.B. das Mendoza MWP-Movie, das ich mal vorläufig aus dem Angebot genommen habe).
Für heute also:
enjoy it while it lasts!
Andrerseits liefert dies aber auch den letzten Anstoss zum Umbau der website. Das bedeutet den Umstieg auf andere blog software (wahrscheinlich wordpress) - Geduld ist daher angesagt, denn es kann Wochen dauern, bis ich da alles wieder im Griff habe (es sei denn es melden sich hilfreiche Engel, die wordpress, oä .. Kompetenz haben).
Zwischendurch versuche ich wolfsview einigermassen aktuell zu halten - auch wenn das bedeuten kann, dass alte Inhalte verschwinden (wie z.B. das Mendoza MWP-Movie, das ich mal vorläufig aus dem Angebot genommen habe).
Für heute also:
enjoy it while it lasts!
Wer mehr sehen will..
23/03/09 11:52
..muss ins Archiv!
Das setup der "photos of the week" - Seiten hat einen Nachteil (mehr als einen? tell me!): will man mehr als eine Seite sehen, kann man sich nur wochenweise in die Vergangenheit durch klicken. Oder von dort Klick für Klick in die Gegenwart zurück kommen.
Das ist umständlich, bietet dafür Überraschung.
Wer gezielter schauen will, kann jetzt in dem Archiv einzelne Wochen direkt ansteuern.
Das setup der "photos of the week" - Seiten hat einen Nachteil (mehr als einen? tell me!): will man mehr als eine Seite sehen, kann man sich nur wochenweise in die Vergangenheit durch klicken. Oder von dort Klick für Klick in die Gegenwart zurück kommen.
Das ist umständlich, bietet dafür Überraschung.
Wer gezielter schauen will, kann jetzt in dem Archiv einzelne Wochen direkt ansteuern.
Dem Ende nahe..
01/03/09 16:59
..ist die Ferienzeit in San Martin de los Andes. Die
Argentinier sind fast alle wieder weit weg, zu Hause
also, die Chilenen bereiten sich gerade auf den Treck
zurück über die Anden vor. Bleiben noch die
Ausserkontinentalen, aber das sind nur wenige.
Ich finde also wieder dort einen Parkplatz, wo ich ihn brauche und komme in weniger als einer halben Stunde an der Kasse im Supermarkt vorbei.
Auch aus den photos of the week werden sich die "Touris" verabschieden.
Es sei denn ich treffe auf die Unentwegten, wenn ich mich selber auf die Reise mache.
Ich finde also wieder dort einen Parkplatz, wo ich ihn brauche und komme in weniger als einer halben Stunde an der Kasse im Supermarkt vorbei.
Auch aus den photos of the week werden sich die "Touris" verabschieden.
Es sei denn ich treffe auf die Unentwegten, wenn ich mich selber auf die Reise mache.
photos of the week(end)
19/02/09 12:09
Nach Cordoba über's Wochenende? 1200km einfach?
Für Segelflieger-Business setze ich mich schon mal 20 Stunden in den rollenden Schlafsessel. Und habe sogar hier und da Lust die Nikon ans Auge zu drücken - auch wenn sich keine Wolken oder Flügel in den Sucher drängen.
Für Segelflieger-Business setze ich mich schon mal 20 Stunden in den rollenden Schlafsessel. Und habe sogar hier und da Lust die Nikon ans Auge zu drücken - auch wenn sich keine Wolken oder Flügel in den Sucher drängen.
Unterwegs
10/02/09 17:42
Von Touristen habe ich gesprochen, im letzten
Beitrag: warum also nicht mal ein paar Fotos vom Touren?
Mache ich mich von San Martin de los Andes auf den Weg in die Alte Heimat - "alte" hier nicht im Sinn von vergangene, sondern (und deswegen A...) als Name, so wie in "Old Europe" - habe ich vier Etappen zu bewältigen. Und da gibt es genügend Gelegenheiten um auf den Auslöser zu drücken. Abgesehen vom End"spurt", wenn ich nur noch darauf warte an zu kommen, auch meist ausreichend Energie.
Mache ich mich von San Martin de los Andes auf den Weg in die Alte Heimat - "alte" hier nicht im Sinn von vergangene, sondern (und deswegen A...) als Name, so wie in "Old Europe" - habe ich vier Etappen zu bewältigen. Und da gibt es genügend Gelegenheiten um auf den Auslöser zu drücken. Abgesehen vom End"spurt", wenn ich nur noch darauf warte an zu kommen, auch meist ausreichend Energie.
Mehr Wochen, mehr Fotos
26/10/08 21:57
Aufholjagd -
ein paar leere Wochen gibt's noch zu füllen bis ich mit den "photos of the week" wieder in der Gegenwart angekommen bin. Dank einer Wartestunde beim auto-electricista Enrique, der endlich herauskriegen musste, warum der Kriechgang von "Big Blue" sich hartnäckig weigert zu kriechen, gab's 500 Megabyte neuer Ansichten von La Vega, den feuchten Talauen, in denen zwei der Barrios von San Martin liegen.
10 Mb davon haben es in die Wochenauswahl geschafft (week 42), die vergangene Woche habe ich dann aus dem Fundus bestückt.
Hin und wieder bin ich überrascht, wenn ich mich durch ein paar Monate alter Fotos klicke. Da tauchen unerwartet An- und Einsichten auf, die mir beim ersten Check überhaupt nicht aufgefallen waren. Durch so einen "Zufall" fanden sich King & Queen in week 43, obwohl ich ihr fast zwei Monate nach ihm begegnet war.
Um ein mögliches Mißverständnis auszuräumen: photos of the week sind nicht etwa (immer) aktuelle Fotos aus den jeweiligen Kalenderwochen, es sind vielmehr Fotos, die ich in einer bestimmten Woche am interessantesten finde.
Und damit vielleicht auch ein kleines Stimmungsbarometer?
ein paar leere Wochen gibt's noch zu füllen bis ich mit den "photos of the week" wieder in der Gegenwart angekommen bin. Dank einer Wartestunde beim auto-electricista Enrique, der endlich herauskriegen musste, warum der Kriechgang von "Big Blue" sich hartnäckig weigert zu kriechen, gab's 500 Megabyte neuer Ansichten von La Vega, den feuchten Talauen, in denen zwei der Barrios von San Martin liegen.
10 Mb davon haben es in die Wochenauswahl geschafft (week 42), die vergangene Woche habe ich dann aus dem Fundus bestückt.
Hin und wieder bin ich überrascht, wenn ich mich durch ein paar Monate alter Fotos klicke. Da tauchen unerwartet An- und Einsichten auf, die mir beim ersten Check überhaupt nicht aufgefallen waren. Durch so einen "Zufall" fanden sich King & Queen in week 43, obwohl ich ihr fast zwei Monate nach ihm begegnet war.
Um ein mögliches Mißverständnis auszuräumen: photos of the week sind nicht etwa (immer) aktuelle Fotos aus den jeweiligen Kalenderwochen, es sind vielmehr Fotos, die ich in einer bestimmten Woche am interessantesten finde.
Und damit vielleicht auch ein kleines Stimmungsbarometer?
recent weeks
15/10/08 17:34
jetzt sind sie da, die Fotos der letzten Wochen, ein Potpourri.
Für die Mischung in diesem pot hat vorallem das Wetter gesorgt. Ende August kam noch ein richtiger Tiefschnee-Einbruch, perfekt für ein paar Super-Schitage. Dann wurde es warm, zwei Tage schmuddelig, gerade grau genug um eine der zahlreichen Baulücken in Szene zu setzen, die man momentan überall im pueblo füllt, mit schnell aufgezogenen Dünnwänden und verhübschter Holzfassade.
Wie auf Knopfdruck erschien dann der Frühling, die rosa Blüten der Zierzwetschgen sind buchstäblich über Nacht aus den Ästen geschossen und mehr als ein T-shirt war einfach zu viel.
Des Wetters wegen hätte ich also nicht 800km Richtung Äquator nach Mendoza fahren müssen, gereizt hat mich allerdings zuerst der Wein und dann ein Konferenzbesuch bei den Wettermachern - oder war es umgekehrt?
Bei der Rückreise nach Süden hat sich dann die Temperatur wieder an die Spielregeln gehalten: es wurde immer kühler. Eine Woche lang ging der Kampf der Jahreszeiten hin und her: am morgen Reif und vereiste Autoscheiben, tagsüber kühle Luft und warme Sonne. Die letzte Runde gewann dann der alte Winter: mit Regen, kaltem Regen, Graupel und schliesslich Schnee, der bis auf 800m herunter liegen blieb. Und dann mit kaltem Wind - naja, wird ja auch langsam Zeit für Frühjahrsstürme und wilde Wolken.
week 35
31/08/08 22:50
TETRA...
...ist d a s große Sportereignis in San Martins Wintersaison.
Nicht schwer zu erraten, dass die populäre Abkürzung für Tetrathlon steht, also für Vierkampf. Schwieriger wird's schon, wenn man auf die vier Sportarten kommen will. Gut, es ist Winter, irgendwas wird sich wohl im Schnee abspielen. Kein Husky-Rennen, kein Schneeschuhtrek, ganz einfach, es beginnt mit "Tourenskifahren": ein paar Anstiege unter dem Lift, ein paar neben dem Lift, ein paar Abfahrten, auf der Piste, ein paar neben der Piste. Danach schwingt man sich auf's Mountainbike und rast in Etappen den Berg hinunter, quält sich in Zwischenetappen steile Wanderwege und Ziegenpfade hinauf. Hat man es von 1271m hinunter auf 635m ohne größerer Blessuren geschafft, zwängt man sich in den Kayak und paddelt so ungefähr fünfeinhalb Kilometer zum nächsten Badestrand und wieder zurück. Dann dürfen die Beine noch mal ran und 16 km den Berg rauf und runter spurten. Vier Stunden und vierzig Minuten hat der Sieger heuer für diese Tortur gebraucht - bei abscheulichem Wetter: 5ºC, böiger Wind und Regen, Regen, Regen.
Deswegen habe ich (und vor allem die Nikon-Teile) nach dem Start zum Paddeln das Handtuch nicht geworfen, sondern gesucht: trocken legen war angesagt. Weil es diese Woche überhaupt meist grau war, haben es ein paar Tetra-Fotos doch in die photos of the week geschafft.
week 34
25/08/08 20:10
Cementerio de la Recoleta
Friedhöfe haben mich fasziniert seit ich mich vor unendlich vielen Jahren per Zufall in den von Ajaccio auf Korsika verirrte. Anstelle von den steingerahmten Rechtecken, mit viel oder wenigen, manchmal frischen, oft verwelkten Blumen drauf und einem Grabstein dahinter fand ich dort regelrechte Mausoleen. Mini-Ausgaben von Tempeln, Obelisken, Kathedralen, eine richtige Totenstadt. Sehr beeindruckend.
Ein Art mondäner Überbruder ist der berühmte Cementerio de la Recoleta in Buenos Aires, letzte Adresse vieler berühmter Argentinier. Nach meinem kurzen Besuch auf dem Friedhof in San Martin fiel mir ein, dass ich ja auch in BsAs beim letzten stopover kurz durch die Recoleta gelaufen war. Et voilá...
week 31
03/08/08 20:56
Lago
Lolog,
ja ja, ein anderer lago, ziemlich unsichtbar, jedenfalls von den "Uferwegen" aus, die ich auskundschaften wollte. Mehr Zäune und Gatter ! - die scheinen das jüngste Thema meiner Fotoarbeiten zu definieren - hoffentlich werden sie nicht zu einer Obsession...
Dass man an diesen Lago aber auch ganz nah ran kommt sieht man hier
ja ja, ein anderer lago, ziemlich unsichtbar, jedenfalls von den "Uferwegen" aus, die ich auskundschaften wollte. Mehr Zäune und Gatter ! - die scheinen das jüngste Thema meiner Fotoarbeiten zu definieren - hoffentlich werden sie nicht zu einer Obsession...
Dass man an diesen Lago aber auch ganz nah ran kommt sieht man hier
week 28
30/07/08 15:20
Lago
Melinquina,
das Foto der Woche - ausgelöst mehr aus Frustration als aus visueller Inspiration (siehe unten)
A rather frustrating attempt to spend an afternoon walking, hiking between mountains and lakes ended up on the shores of Lago Melinquina.
This picture is special, not so much from a photographic perspective, but rather from an emotional point of view: it was taken out of frustration, disappointment,
taken from one of the rare spots accessible from a road boxed in by miles and miles of fenced-in private property,
taken in pretty much the only direction, in which the view was not obstructed by fences, gates, vacation homes.
das Foto der Woche - ausgelöst mehr aus Frustration als aus visueller Inspiration (siehe unten)
A rather frustrating attempt to spend an afternoon walking, hiking between mountains and lakes ended up on the shores of Lago Melinquina.
This picture is special, not so much from a photographic perspective, but rather from an emotional point of view: it was taken out of frustration, disappointment,
taken from one of the rare spots accessible from a road boxed in by miles and miles of fenced-in private property,
taken in pretty much the only direction, in which the view was not obstructed by fences, gates, vacation homes.