flugschreiber
Der Himmel lebt..
24/07/09 18:47
... das ist nichts Neues.
Meist lebt er aber ziemlich langsam, ihm dabei vom Boden zuzuschauen ist deswegen oft... na ja , eben langweilig.
Als Segelflieger lebt man im Himmel, besonders intensiv dann, wenn man fliegt.
Und je nach Situation wünscht man sich, dass der Himmel ein bisschen schneller vorwärts macht, mit seinem Leben - zum Beispiel wenn die Sonne eine Ewigkeit braucht um hinter der Abschirmung hervor zu kriechen und die Thermik wieder anzuzünden. Oder dass er den Film mal kurz anhält und alles beim Alten lässt, bis man - im letzten Bart des Abends, der letzten Welle vor Durchgang der Front - die Höhe für den Endanflug erklettert hat.
Am liebsten würde man aber auf einem kleinen Monitor, einer Spezialseite im Nav-Rechner oder PDA, diesen Film schnell vorspulen lassen um zu sehen, was die Atmosphäre in den nächsten 15, 30 Minuten vor hat.
Aha, hinterhältiges Einfliessen von bodennaher Kaltluft, die in kurzer Zeit alle Aufwinde abschaltet...
Aha, kleine Änderung in Windrichtung und/oder -geschwindigkeit mit Zusammenbruch des Wellensystems und Neuaufbau leicht nach Südwesten verschoben..
Oft wären wir dann erstaunt, was da in kurzer Zeit passiert oder ewig rumhängt.
Hier ist so ein Film, ganze 24 Sekunden lang - im schnellen Vorlauf.
Wieviel Echtzeit das wohl entspricht?
Wer hat eine Ahnung, einen Vorschlag, mal schnell aus dem Bauch....?
Meist lebt er aber ziemlich langsam, ihm dabei vom Boden zuzuschauen ist deswegen oft... na ja , eben langweilig.
Als Segelflieger lebt man im Himmel, besonders intensiv dann, wenn man fliegt.
Und je nach Situation wünscht man sich, dass der Himmel ein bisschen schneller vorwärts macht, mit seinem Leben - zum Beispiel wenn die Sonne eine Ewigkeit braucht um hinter der Abschirmung hervor zu kriechen und die Thermik wieder anzuzünden. Oder dass er den Film mal kurz anhält und alles beim Alten lässt, bis man - im letzten Bart des Abends, der letzten Welle vor Durchgang der Front - die Höhe für den Endanflug erklettert hat.
Am liebsten würde man aber auf einem kleinen Monitor, einer Spezialseite im Nav-Rechner oder PDA, diesen Film schnell vorspulen lassen um zu sehen, was die Atmosphäre in den nächsten 15, 30 Minuten vor hat.
Aha, hinterhältiges Einfliessen von bodennaher Kaltluft, die in kurzer Zeit alle Aufwinde abschaltet...
Aha, kleine Änderung in Windrichtung und/oder -geschwindigkeit mit Zusammenbruch des Wellensystems und Neuaufbau leicht nach Südwesten verschoben..
Oft wären wir dann erstaunt, was da in kurzer Zeit passiert oder ewig rumhängt.
Hier ist so ein Film, ganze 24 Sekunden lang - im schnellen Vorlauf.
Wieviel Echtzeit das wohl entspricht?
Wer hat eine Ahnung, einen Vorschlag, mal schnell aus dem Bauch....?
Saison, ich komme....
25/09/06 17:35
Ich fliege, also bin ich (aber wer?)
“Gopferdori...”, spontan macht sich meine Frustration im geografisch korrekten Dialekt Luft. Seit einer Viertelstunde hänge ich nun schon in mickrigen 450m Höhe über einer Waldlichtung, 72 GPS-genau gemessene Kilometer von zuhause, und drehe Kreis um Kreis in dieser müden Luft, die gerade so schnell steigt, wie die gute halbe Tonne aus Mensch und Maschine sinkt. Null Meter Höhengewinn oder, wie der Optimist sagen würde, null Meter Höhenverlust. Nirgends auch nur das schüchternste Zeichen eines kräftigeren, rettenden Aufwinds, kein segelnder Bussard, kein aufsteigender Rauch, nichts, nothing, nada. Zum x-ten Mal verlagere ich meinen Kreis, hole ein bisschen weiter aus. Irgendwo muss sich doch hier ein letzter Rest von Wärmeenergie ansammeln, der mich aus dieser Falle herausheben kann. Vielleicht etwas näher zu dem Dorf, bei der Kuhweide? Kühe und Segelfliegen? Die Erinnerung an einen Abend mit Bier und Bob, einem meiner amerikanischen Fliegerfreunde, lässt mich trotz meiner prekären Situation grinsen. Mit grossem Respekt hatte Bob die Fähigkeiten seines 82 jährigen Fluglehrers charakterisiert: „...der kann sogar aus einem Kuhfurz noch Steigen herausfliegen!“
Nun hatte ich es hier zwar nicht mit der kraftvoll furzenden Rasse der Southwestern Longhorns zu tun, sondern mit der auf süsse Milch getrimmten lila Milka-Kuh, aber ein Versuch war die Weide wohl trotzdem wert.
.
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Im Lee der Anden
26/05/06 12:01
..einfach phänomenal, was wir alles erlebt haben. Alle wollten davon hören, lesen.
da war klar: ich schreibe einen Artikel!
et voila...
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